GESELLSCHAFT ZUR VERBREITUNG VON INFORMATIONEN
ÜBER DIE GLAUBENS- UND SITTENLEHREN MARTIN LUTHERS:

 

Die Neo-
Lutheraner
  

   

Online-Dokumentation



Luthers Kampf gegen die Täufer
 

Gütergemeinschaft wurde mit dem Schwert bestraft!


Die Täufer

Die Täufer waren eine große Glaubensgemeinschaft. 1525 traten sie zunehmend - zunächst in der Schweiz - in Erscheinung. Sie gewannen schnell eine beachtlichen Einfluss, was Zwingli und Luther sehr beunruhigte. Die Täufer hielten sich strikt an den Nazarener und lehnten so Sakramente wie Säuglingstaufe und letzte Ölung ab. Das Abendmahl war für sie lediglich ein Akt des Gedächtnisses - keine kultische Handlung. So wurde bei ihrem Abendmahl normal aus Tellern gegessen. Weiter distanzierten sie sich vom Kriegshandwerk, ja sogar vor der Bestrafung durch das Schwert.
Die „Mutter Gottes“ als Mittlerin lehnten sie ab, ebenso die Heiligen. Schwören vor Gericht wurde ebenso verworfen wie der Zölibat. Es gab 3 Gruppen von Täufern: Die „Schwertler“, die „gemäßigten Schwertler“ und die „Stäbler“. Die „Stäbler“ griffen im Konfliktfall zum Wanderstab, richteten sich nur auf das Vorbild des Jesus von Nazareth aus und lehnten jegliche Gewalt als „nicht jesuanisch“ ab. Luther verwarf solche radikalen Lehren, die sich mehr an das ursprüngliche Christentum anlehnten als an seine zeitgemäße Lehre. Luther ordnete bereits ab dem Jahre 1530 die Verfolgung und Hinrichtung solcher „Wiedertäufer“ an. Er spürte intuitiv: Seine kirchenpolitischen Interessen waren wieder in Gefahr.


Wer nach Regeln der ersten Christen lebt soll nach Luther stracks bestraft werden.

Natürlich wusste Luther, dass die ersten Christen in Gütergemeinschaft gelebt haben. Nichtsdestotrotz passten ihm die Regeln der Täufer nicht in sein Konzept. Luther: „ ... dass man soll nichts Eigenes haben, sondern von Weib und Kind laufen, Haus und Hof lassen oder alle Dinge gemeinsam halten und haben. Diese sind stracks und ohne allen Zweifel zu strafen von der Obrigkeit ...“
(Tomos 5, S. 74b-76b)

Luther stört es, dass die Täufer kein Amt annehmen wollen, „welches das Schwert führt“ dass die Täufer „ihre ehelichen Weiber verlassen, so sie nicht wollen die Wiedertaufe annehmen.“

„Nun ist öffentlich, dass diese Artikel (Verhaltensregeln der Täufer) unmittelbar eine Zerstörung sind, des äußerlichen Regiments, der Obrigkeit, der Eidpflicht, des Eigentums der Güter, des Ehestandes etc. Denn so diese Verhaltensregeln durchaus in gemein gehen sollten (von vielen gehalten und befolgt würden), welche Zerstörung, Mord und Raub würden daraus folgen? Darum ist die Obrigkeit schuldig, diese Verhaltensregeln (Artikel) als aufrührerisch zu werten. Und sollen die Halsstarrigen, seien es Wiedertäufer oder andere, welche solche Verhaltensregeln, einen oder mehrere befolgen, mit leiblicher Gewalt und nach Gelegenheit der Umstände, auch mit dem Schwert strafen.“
(Tomos 8, S. 383-385, zusammengestellt durch Philip Melanchthon)

Luther spürte wieder intuitiv, dass seine kirchenpolitischen Ziele durch jesuanisches Gedankengut der Täufer gefährdet wären. Aber er setzte sich durch und ließ die Täufer töten.

Luther: Moses gebietet alle falschen Lehrer zu steinigen!

Luther ordnet also solche jesuanischen Verhaltensweisen unter „falsche Lehren“ ein und beruft sich auf Moses: „Moses in seinem Gesetz gebietet auch, solche Lästerer, ja alle falschen Lehrer zu steinigen. Also soll man hier auch nicht viel Disputierens machen, sondern auch unverhört und unverantwortet verdammen solch öffentliche Lästerung ...“

Ohne Verhör geht´s schneller...

Ein Verhafteter soll laut Luthers Anweisung, unverhört, also ohne Gerichtsverhandlung gerichtet werden. Luther ruft das Volk auf, dass wo immer ein „Täufer“ oder ein Andersgläubiger oder Prediger „wie fromm und rechtschaffen er sei“ auftaucht und „heimlich zu lehren“ beginne, dies unverzüglich dem Pfarrer zu melden sei, ansonsten derjenige selbst zum Geächteten und Gejagten gleich dem „Schleicher“ zum „Dieb“ und „Schalk“ wird und somit des Todes ist. Luther betonte, dass es nicht darauf ankomme „wie fromm und rechtschaffen“ jemand sei. Er präzisierte sogar: „... wenn sie gleich das reine Evangelium wollten lehren, ja wenn sie gleich Engel und eitel Gabriel vom Himmel wären.“ Diese Leute sollen, so Luther wörtlich, dem Henker (Meister Hans) übergeben werden. Dies zeigt wiederum deutlich, dass Luther sich nicht an Jesus anlehnte, sondern, selbständig wie er war, mit all seiner Energie und ganz konzentriert nur das eine Ziel verfolgte: Die Errichtung einer lutherischen Staatskirche. Die Geschichte zeigt, dass er sein Ziel erreicht hat.

Luthers Einsatz bringt Resultate: In nur gut 10 Jahren Aufspürungs- und Verfolgungsarbeit der Lutheraner war die Staatskirche Luthers weitgehend von den „Wiedertäufern“ gesäubert und gefestigt.

Die unzensierte Lehre Luthers soll wieder überall, auch in Schulen und beim Theologie-Studium gelehrt werden!

Die lutherische Kirche ist groß, mächtig und reich geworden. Viele Politiker stehen ihr zur Seite und unterstützen sie mit Milliardenbeträgen. Auch in Hitlers Augen war Luther ein „großer Mann“. Die Neo-Lutheraner setzen sich dafür ein, dass Luthers unzensierte Lehre wieder überall bekannt wird. So kann jeder erkennen, was Luther wirklich lehrte. Seine unzensierte Lehre sollte auch in den Schulen gelehrt werden. Auch die lutherischen Theologen sollten endlich die ganze Lehre gelehrt bekommen, denn, wie Umfragen zeigten, verschweigt man ihnen wichtige Teile der Lehre Luthers. Dies soll sich ändern.

Wer die Arbeit der Neo-Lutheraner unterstützen möchte kann eine Spende auf folgendes Konto überweisen: Die Neo-Lutheraner, G. Murer, Raiffeisenbank Marktheidenfeld, Kto.-Nr. 205184, BLZ 790 651 60

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