GESELLSCHAFT ZUR VERBREITUNG
VON INFORMATIONEN
ÜBER DIE GLAUBENS- UND SITTENLEHREN
MARTIN LUTHERS:
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Luthers
Aufruf zum Krieg gegen die Bauern |
Bei den Bauernaufständen 1524/25 setzte sich Luther kräftig und wortgewaltig für die Tötung der aufständischen Bauern ein, wobei er dieses Vorgehen gegen die Bauern nicht nur der Obrigkeit predigte, sondern sogar zur allgemeinen Christenpflicht machte:
„... wer am ersten kann und mag denselben (Bauern) erwürgen, recht und wohl tut. Denn über einen öffentlichen Aufrührischen ist ein jeglicher Mensch beides, Oberrichter und Scharfrichter.“
„Drum soll hier zuschmeißen, würgen und stechen, heimlich oder öffentlich, wer da kann, und gedenken, dass nichts Giftigeres, Schädlicheres, Teuflischeres sein kann, denn ein aufrührischer Mensch. Gleich als wenn man einen tollen Hund totschlagen muss ...“ „ ... O Herr Gott, wo solcher Geist in den Bauern auch ist, wie hohe
Zeit ist’s, dass sie erwürget werden wie die tollen Hunde.“
„Solch wunderliche Zeiten sind jetzt, dass ein Fürst den Himmel mit Blutvergießen verdienen kann, besser denn andere mit Beten.“
„... steche, schlage, würge hie, wer da kann. Bleibst du drüber tot, wohl dir, seliglicheren Tod kannst du nimmermehr überkommen. Denn du stirbst im Gehorsam göttlichen Wortes und Befehls, Röm. 13, 4, und im Dienst der Liebe ...“ Luther predigte, dass, wer seine Feinde umbringt, im Dienst der Liebe, im Dienste Gottes steht und dafür im Himmel belohnt wird.
Welcher nun einen solchen Aufrührer sieht, soll ein Schwert nehmen
und um Erhaltung seiner Obrigkeit denselbigen totschlagen...
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