GESELLSCHAFT ZUR VERBREITUNG VON INFORMATIONEN
ÜBER DIE GLAUBENS- UND SITTENLEHREN MARTIN LUTHERS:

 

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Luthers
Kontinuität
 

„Wie umstritten die Person Prof. Dr. Luther auch immer sein mag, so steht doch eines unbestreitbar fest: sein eigenes Leben bezeugt es unwiderruflich, was mit seinem Glauben alles möglich ist.“

Luther hatte einen eigenen Stil. Seine Handschrift ist unverkennbar und zieht sich wie ein roter Faden durch sein ganzes Leben, von seinem Thesenanschlag am 31.10.1517 in Wittenberg bis zu seiner letzten Predigt, drei Tage vor seinem Tod.

Wer behauptet, Luther sei im Alter starrsinnig geworden und dies hätte seine Lehre in seinen letzten Lebensjahren beeinflusst, kennt seine Lehre nicht.

Luthers Lehre im Umgang mit seinen Gegnern hat Kontinuität. Als Beweis nachstehend eine kleine chronologische Übersicht:

1518
Aufruf zum Krieg gegen Rom
Wenn man Kriminelle und Ketzer hinrichtet, warum solle man seine Hände nicht im Blut der „Römischen Sodoma“ waschen? 1518, Tomos 1, Punkt II, S. 24 und 24b

1522
Tod dem Ehebrecher!
„Warum tötet man die Ehebrecher nicht?“ Wittenberg 1522, Lorenz: Vom ehelichen Leben, Reclam 1978, Seite 16f

1525
Die „Aufrührer“ ermorden
Ein Fürst könne mit Blutvergießen den Himmel verdienen; denn der „Aufrührer“ sei keiner Gnade wert. Haue, steche, würge, schlage, wer da könne. Hier sei jeder „Herr, Oberrichter und Scharfrichter“. Wer hier nicht mordet, sei ein „Erzmörder“. WA 18, S. 357-361

1529-30
Aufruf zum Türkenkrieg
„Wer mordet hier den anderen am besten? „... fröhlich dreingestochen“, denn das „Evangelium“ müsse erhalten werden. 1529, Tomos 4, S. 494b-496

1530, 1532, 1536
Aufruf zur Jagd auf Täufer
Jeder Täufer sei ein „Ketzer“, „Gotteslästerer“, „Dieb“, „Teufelsbote“, „Meuchelprediger“, „Aufrührer und Mörder“, und müsse mit dem Schwert gestraft werden; ebenso jeder, der zwar recht, aber ohne Erlaubnis der lutherischen Staatskirche predigt. 1530, Tomos 5, S. 74b-76b

1539
„Dienst des Abtuns“
Die lutherische Obrigkeit müsse die römische Religion „abtun“, wo sie kann, das heißt, mit Gewalt unterbinden. Öffentlicher Aufruf zum Aufruhr gegen Papst und Kaiser. „Der Papst ist der Teufel. Könnte ich den Teufel umbringen, warum wollte ich es nicht tun“. Tomos 1,Punkt II, S. 24

1540
Wucherer und Geizhälse
Sie seien zu rädern, ädern und zu köpfen. 1540, Tomos 7, S. 415

1543
Die Huren in Wittenberg
Sie seien zu rädern und zu ädern - angeschlagen an der Schlosskirche in Wittenberg. 15.5.1543 öffentlich an der Kirche zu Wittenberg angeschlagen, Tomos 8, S. 172

1543-1546
Judenverfolgung
Alle Juden, die nicht zum Luthertum konvertieren wollen, seien „Lästerer“, „Räuber“, „Mörder“ und „leibhaftige Teufel“; deshalb seien sie zu enteignen und als Gefangene zu halten oder zu vertreiben bzw. totzuschlagen. 1543, Tomos 8, S. 98b

Dies sind nur einige Aussagen Luthers. Bei sorgfältiger Durchforstung seiner Schriften findet man mit ziemlicher Sicherheit noch viele Aussagen, in denen er dazu aufrief, Menschen zu töten.

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PS: In Deutschland gibt es heute viele Menschen, die den Spuren Martin Luthers folgen und im Rahmen der Gesetze des 21. Jahrhunderts Luthers Lehre umzusetzen versuchen. Vieles ist in einer Demokratie nicht mehr möglich. Vieles andere jedoch schon. Vgl. z. B. www.michelrieth.com